Immer mehr Leben im Haus für das Leben

KALEB, das bedeutet nicht nur für die Ungeborenen und Schwachen da zu sein, sondern auch, dass wir ganz praktisch mit Familien und ihren Kindern unterwegs sind. Deshalb treffen sich im Haus für das Leben auch fast wöchentlich Mütter mit ihren Kindern und dürfen einen Ort der Gemeinschaft und Herzlichkeit erleben.

Wenn sich morgens langsam der Raum mit Lachen, Geschrei und Vorfreude füllt und offensichtlich aus Frauen, die sich hier immer wieder treffen, Freundinnen werden, merkt man schon, dass eine Stadt wie Chemnitz genau solche Angebote braucht. Hier können alleinerziehende Mütter Hilfe und Anschluss finden, Frauen mit Migrationshintergrund, Andersgläubige oder Familien ohne Religionszugehörigkeit erleben, wie wir die Feste rund um das Kirchenjahr feiern und können ihre Weltsicht einbringen. Es dürfen Mütter mit vier Kindern kommen und Einzelkinder, Kinder, die verhaltensauffällig oder sehr ruhig sind – alle fügen sich ein in ein buntes Miteinander.

Gemeinsam musizieren wir und lernen anschließend mehr über Gottes Schöpfung, über Berufe und viele wissenswerte Dinge, die auch Kinder in der Vorschule spannend finden. Im letzten Jahr haben wir sogar gemeinsam einen Imker besucht. Für den Muttikindkreis bereiten Beate Wagner und Annegret Heidel liebevoll eine Bastelidee vor, bei der sich die Kinder an neue kreative Herausforderungen begleitet heranwagen dürfen.

Besonders für die kitafreien Mütter ist dieses Angebot eine tolle Möglichkeit, um den Kindern Spielkameraden und neue Eindrücke bieten zu können. Im Müttercafé treffen sich dann alle zwei Wochen vorwiegend die Mütter von Babys, Kleinkindern und Bauchbewohnern.

Hier haben wir uns in 2025 viel mit unserem Nervensystem beschäftigt und wie wir im Mamaalltag mehr Ausgleich und innere Ruhe schaffen können, meistens verbunden mit dem Glauben an Gott und wie er uns helfen möchte. Das Thema wird uns in Praxis und Theorie auch noch weiter beschäftigen.

Beiden Kreisen – dem Muttikindkreis sowie dem Müttercafé ist gemein, dass wir nach dem thematischen Teil noch eine leckere Snackzeit an der großen Tafel genießen und die Kinder noch Zeit zum Toben haben und die Mütter zum Reden. Außerdem lädt das große Außengelände mit dem Wäldchen Mamas und Kinder zum Entdecken und Sonne tanken ein. Oft fahren mittags noch einige Kinder fröhlich auf Bobbycars über den Hof oder backen Kuchen in der Matschküche.

Wir sind sehr dankbar, dass dieses Familienangebot trotz Krankheit und Herausforderungen fester Bestandteil unserer KALEB-Arbeit ist und dass es durch ehrenamtliche Helfer immer wieder tatkräftig unterstützt wird.

Anne-Christin Ahnert